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Ankauf chinesisches Porzellan

In über 30 Jahren habe ich gelernt, dass ein schlichter monochromer Teller mehr wert sein kann als die goldbemalte Vase aus dem Salon. Wer chinesisches Porzellan verkaufen will, sollte es vorher von jemandem ansehen lassen, der selbst ankauft - nicht von jemandem, der nur schätzt. Ich schaue mir Ihr Stück ehrlich an und sage Ihnen, was wirklich darin steckt.

Frank Schütze

Chinesisches Porzellan verkaufen in München und Bayern

Wir kaufen chinesisches Porzellan und Keramik in München und ganz Bayern an - mit dem Blick für die Details, an denen sich der wahre Wert entscheidet.

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Ankauf chinesisches Porzellan & Keramik

Direktankauf vom Fachmann - diskret und unverbindlich

Chinesisches Porzellan zu bewerten gehört zum Anspruchsvollsten im Asiatika-Handel, weil zwischen wertvoller Kaiserzeit und dekorativer Massenware oft nur feine Unterschiede liegen. Gerade in einer Erbschaft oder bei einer Nachlassauflösung möchten Sie wissen, was die geerbten Stücke wirklich wert sind, ohne ein bedeutendes Objekt unter Wert wegzugeben. Wer chinesisches Porzellan verkaufen möchte, braucht deshalb kein teures Gutachten, sondern den geschulten Blick eines Händlers, der täglich mit Seladon, Blau-Weiß und monochromen Glasuren umgeht. Wir kaufen seit über 30 Jahren chinesische Keramik in München und ganz Bayern an und prüfen jedes Stück persönlich. Die Ersteinschätzung per Foto ist kostenlos, die Besichtigung vor Ort ebenso - ohne Verpflichtung.

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Tipp:

Nicht die goldbemalte Vase entscheidet - sondern Brand, Glasur und Geschichte.

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1) Woran erkennt man den Wert chinesischen Porzellans?

Welche Merkmale entscheiden wirklich?

Der Wert chinesischen Porzellans entscheidet sich an Brennqualität, Glasur, Bodenmarke, Alter und Provenienz - nicht an der Menge des Dekors oder der Größe des Stücks. Ein dünnwandiger, klar durchgebrannter Scherben, eine gleichmäßig fließende Glasur und ein sauber gemalter Dekor verraten oft mehr als ein opulentes Goldmotiv. Gerade die Brennqualität trennt frühe Kaiserzeit von späterer Massenware der Republik- oder Volksrepublik-Zeit.

Entscheidend ist das Zusammenspiel: Eine Kangxi-Blau-Weiß-Vase lebt von der Tiefe und Abstufung des Kobaltblaus, ein Song-zeitliches Seladon von der reinen, ungestörten Glasurfarbe. Wer nur auf den ersten optischen Eindruck achtet, übersieht häufig die unscheinbaren, aber bedeutenden Stücke. Bei besonders feinen Objekten oder ganzen Sammlungen lohnt der Blick eines erfahrenen Händlers, der diese Details sicher liest - ähnlich wie bei Jade und Hartsteinschnitzereien, wo ebenfalls Material und Verarbeitung über den Wert entscheiden.

Wir kaufen Einzelstücke ebenso wie ganze Sammlungen und Nachlässe - und zahlen sofort.

2) Exportware oder Kaiserzeit - der häufigste Irrtum

Warum wird das falsche Stück überschätzt?

Der häufigste Bewertungsirrtum bei chinesischem Porzellan ist die Verwechslung von europäischer Exportware mit kaiserzeitlicher Ware. Die reich vergoldete, in Chinoiserie-Manier dekorierte Vase, die seit Generationen im Wohnzimmer steht, wurde meist eigens für den europäischen Markt gefertigt oder hier nachträglich dekoriert - und wird von Laien regelmäßig massiv überschätzt.

Umgekehrt werden schlichte frühe kaiserzeitliche oder monochrome Stücke oft übersehen, weil ihnen der vertraute 'chinesische" Goldglanz fehlt. Eine unscheinbare Sang-de-boeuf-Vase oder ein monochrom glasiertes Qing-Stück kann den dekorativen Exportteller deutlich übertreffen. Hinzu kommt das Problem der Bodenmarken: Viele Reign Marks sind apokryph, also nachträglich oder ehrerbietig aufgebracht - eine Xuande- oder Chenghua-Marke bedeutet keineswegs, dass das Stück aus dieser Ming-Zeit stammt. Genau hier braucht es Erfahrung statt Vermutung. Wer unsicher ist, sollte vor dem Verkauf ein Foto zur kostenlosen Einschätzung schicken.

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Ersteinschätzung per Foto kostenlos. Besichtigung in ganz Bayern unverbindlich und kostenfrei.

3) Gutachten oder Direktankauf?

Welcher Weg ist für Sie der bessere?

Für die meisten Verkäufer ist der Direktankauf der bessere Weg als ein kostenpflichtiges Gutachten. Ein Gutachten kostet Geld, dauert und endet mit einer Zahl auf Papier - verkauft ist damit noch nichts. Beim Direktankauf erhalten Sie die fachliche Einschätzung und ein verbindliches Angebot in einem Schritt, ohne Vorkosten.

Weil wir selbst ankaufen, tragen wir das Risiko der Bewertung - unsere Einschätzung muss stimmen, sonst kaufen wir falsch. Das ist ein ehrlicheres Korrektiv als ein Gutachten, das niemanden bindet. Sie zahlen nichts für die Ansicht, und Sie entscheiden frei, ob Sie verkaufen. Diese Logik gilt für chinesisches Porzellan genauso wie für japanische Kunst oder Cloisonné-Emaille.

4) Welche Stücke sind besonders gesucht?

Wonach schauen Sammler und Händler?

Besonders gesucht sind kaiserzeitliche Stücke mit hoher Brennqualität, klarer Provenienz und glaubwürdiger Datierung - quer durch die Epochen. Frühe Seladone der Song-Dynastie, das beginnende Blau-Weiß der Yuan-Zeit und feines Ming-Porzellan der Xuande- und Chenghua-Periode gehören dazu, ebenso wie die Spitzenware der Qing-Kaiser Kangxi, Yongzheng und Qianlong.

Bei den Dekoren stehen famille rose und famille verte, fein abgestuftes Blau-Weiß sowie die monochromen Glasuren - von Sang-de-boeuf bis zu seltenen Gelb- und Türkistönen - hoch im Kurs. Auch Republik-zeitliche Stücke einzelner namhafter Maler haben einen Markt, während Massenware der Volksrepublik in der Regel rein dekorativen Wert hat. Entscheidend bleibt: Nicht das auffälligste, sondern das qualitativ und historisch stimmigste Stück erzielt den Preis.

5) Wie läuft der Ankauf ab?

Wie kommen Sie in drei Schritten zum Angebot?

Der Ankauf läuft in drei einfachen, für Sie kostenfreien Schritten ab. Erstens senden Sie uns ein paar Fotos Ihres Stücks - gern auch von der Bodenmarke - und wir geben Ihnen eine erste Einschätzung. Zweitens vereinbaren wir einen unverbindlichen Besichtigungstermin; Anfahrt und Begutachtung in München und ganz Bayern sind immer kostenlos, bei bedeutenden Stücken kommen wir auch deutschlandweit.

Drittens erhalten Sie ein verbindliches Angebot und bei Einigung die sofortige Zahlung - diskret, ohne Makler und ohne Auktionshaus. Dabei kaufe ich Einzelstücke ebenso wie komplette Sammlungen oder Nachlässe in einem Schritt, sodass Sie sich nicht um die mühsame Trennung von wertvollen und dekorativen Objekten kümmern müssen. Schreiben Sie uns Ihre Fotos - der Rest ist unkompliziert.

6) Warum Provenienz den Wert beeinflusst

Welche Rolle spielt die Herkunft?

Bei chinesischem Porzellan beeinflusst die Provenienz den Wert oft erheblich, weil sie Alter und Echtheit stützt, wo die Bodenmarke allein keine Sicherheit gibt. Ein Stück mit nachvollziehbarer Sammlungsgeschichte, altem Kaufbeleg oder dokumentierter Herkunft aus einem Vorkriegsnachlass ist verlässlicher einzuordnen als ein identisches Stück ohne Geschichte.

Gerade weil viele Reign Marks apokryph sind, wiegt eine glaubwürdige Herkunft umso schwerer - sie kann den Unterschied zwischen 'vermutlich Qing" und 'gesichert Qing" ausmachen. Bewahren Sie deshalb alte Unterlagen, Fotos und Hinweise auf den Vorbesitz auf und legen Sie sie beim Termin bereit. Auch bei verwandten Objektgruppen wie Jade oder Cloisonné steigert eine saubere Provenienz den erzielbaren Preis spürbar.

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